Buchtipps – Lesen in der Trauer

Wissenswertes

Buchtipps – Lesen in der Trauer

Ausgewählte Bücher für Trauernde, Kinder und Familien sowie zum Vorsorgen – empfohlen aus Gesprächen mit Angehörigen.

Bücher können in der Trauer Begleiter sein – sie ordnen Gedanken, geben Worte und zeigen, dass andere ähnliche Wege gegangen sind. Diese Auswahl haben wir aus Gesprächen mit Angehörigen zusammengestellt.

Für Trauernde

Roland Kachler – Meine Trauer wird dich finden

Ein neuer Blick auf Trauer: nicht loslassen, sondern eine innere Beziehung zum Verstorbenen finden. Einfühlsam und praktisch zugleich.

Joan Didion – Das Jahr magischen Denkens

Die Schriftstellerin beschreibt das Jahr nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes. Klar, ehrlich und ohne Beschönigung – für alle, die sich verstanden fühlen wollen.

Verena Kast – Trauern

Der Klassiker zu den Phasen der Trauer. Hilft zu verstehen, was in einem selbst passiert, und warum Trauer Zeit braucht.

Für Kinder und Familien

Wolf Erlbruch – Ente, Tod und Tulpe

Ein Bilderbuch, das den Tod als Begleiter zeigt – zart, warm und überraschend tröstlich. Für Kinder ab fünf Jahren und für Erwachsene.

Pernilla Stalfelt – Und was kommt dann? Das Kinderbuch vom Tod

Beantwortet Kinderfragen direkt und mit leichter Hand. Gut, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Mechthild Schroeter-Rupieper – Für immer anders

Das Hausbuch für Familien in Zeiten von Abschied und Trauer – mit konkreten Ideen für Rituale und Erinnerung.

Zum Vorsorgen und Ordnen

Stiftung Warentest – Das Vorsorge-Set

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament: verständlich erklärt, mit Formularen zum Ausfüllen.

Gian Domenico Borasio – Über das Sterben

Der Palliativmediziner nimmt dem Thema die Angst und erklärt, was am Lebensende wirklich wichtig ist.

Zum Innehalten

Rainer Maria Rilke – Gedichte

Rilkes Verse begleiten viele Trauerfeiern. Wer die passenden Worte für eine Rede oder Karte sucht, findet sie oft hier.

Hermann Hesse – Stufen

Das Gedicht vom Abschied als Teil des Lebens – in vielen Ausgaben erhältlich und ein häufiger Wunsch für die Trauerrede.

Lesen heißt, nicht allein zu sein.

Gerne leihen wir aus

Einige dieser Bücher liegen in unseren Häusern zum Blättern bereit. Sprechen Sie uns an – wir geben sie gern für eine Weile mit.

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